02.08.2017 21:34 Alter: 52 Tage
Kategorie: Startseite, Presse

Gymnasiasten erlaufen rund 11.000 Euro für Äthiopien


 

Soziales Lernen und nachhaltige Bildung sind Inhalte, denen sich das Gymnasium Beverungen in seinem Schulprogramm verschrieben hat. Deshalb war das Hilfsprojekt „Lauf gegen den Hunger“ der weltweit operierenden Organisation „Aktion gegen den Hunger“ eine passende Gelegenheit, global zu handeln und zu helfen. Beim nun durchgeführten Lauf erreichten die rund 530 Schülerinnen und Schüler eine hervorragende Summe von 3569 Runden, die durch Sponsorengelder einen stattlichen Spendenbetrag von rund 11.000 Euro ergaben.

Kurz nach Beginn der ersten Stunde eröffnete Bürgermeister Hubertus Grimm bei angenehm warmem Wetter den Lauf, bei dem jeder Schüler 30 Minuten Zeit hatte, so viele Runden wie möglich zu erlaufen. Die Strecke führte dabei vom Haupteingang des Gymnasiums über Treppen, Bushaltestellen, Parkplätze und durch die Turnhalle zurück ins Schulgebäude und umfasste damit 500m. Im Start-Ziel-Bereich war ein Zelt aufgebaut, in dem die Läuferinnen und Läufer mit Wasser versorgt und von Mitschülern und Lehrern angefeuert wurden, außerdem wurden hier die Strichlisten geführt. Die Gymnasiasten aller Jahrgänge hatten im Vorfeld von Familien, Freunden, Nachbarn oder Bekannten Spendenzusagen je gelaufener Runde eingeholt, die sich von kleinen Centbeträgen bis hin zu mehreren Euro erstreckten. Einige Sponsoren waren zudem beim Einsammeln der Spenden freiwillig bereit, die meist etwas krumme erlaufene Summe auf einen glatten Betrag aufzurunden, sodass viele Schülerinnen und Schüler sogar noch mehr Geld als das versprochene abgegeben haben. Organisator Stefan Wüsthoff konnte damit die erhoffte Marke von 10.000 Euro weit übertreffen und zeigte sich von der Laufleistung und Motivation der Jugendlichen begeistert. Er sprach allen Läufern und Spendern seinen herzlichen Dank aus. Mit dem Geld wird die „Aktion gegen den Hunger“ in diesem Jahr das von Hungersnöten geplagte Äthiopien unterstützen. Schulleiter Karl-Günter Marquardt, der selbst auch einige Runden mitgelaufen war und dafür von Verwaltung und Kollegen Spendenzusagen eingeholt hatte, war stolz, mit dieser Aktion einen Beitrag für Menschen in Not zu leisten.