18.10.2017 10:18 Alter: 2 Jahre
Kategorie: Startseite, Presse
Von: taf

20 Jahre und ein paar graue Haare weiter


Das Gebäude ist kleiner als in der Vorstellung, das eine oder andere graue Haar ist gewachsen und ein paar Falten zeigen, dass jeder älter geworden ist. Was aber geblieben ist, ist der Geruch.

Als am 22. September knapp 40 ehemalige Schülerinnen und Schüler des Abi-Jahrgangs 1997 durch „ihr Gymi“ geführt wurden, war es der Geruch, der sofort sämtliche Erinnerungen wach werden ließ:  Abi-Prüfung, Klausuren, Leistungskurse, Feuerzangenbowle, Raucherecke  - plötzlich war alles wieder da.

Die ehemaligen Schüler waren sich einig: Das Beverunger Gymnasium ist größtenteils so, wie sie es all die Jahre in Erinnerung behalten haben. An der einen oder anderen Stelle wurde jedoch einiges verändert. Schulleiter Karl-Günter Marquardt, der nachmittags durch „seine“ Schule führte, verwies stolz auf die Modernisierung der naturwissenschaftlichen Räume. In den letzten 20 Jahren musste die Schule eine große Wandlung durchmachen, „die auch noch nicht zu Ende ist.“ Allein der demografische Faktor verringerte die Schülerzahl in den letzten Jahrzehnten deutlich. Gemeinsam mit weiteren Gymnasien in der Region befindet sich das Beverunger also in einem harten Wettbewerb. Doch der Schulleiter zeigte sich optimistisch, dass der Standort für seine aktuellen und zukünftigen Schüler vieles zu bieten hat. All das haben die Ehemaligen weit hinter sich gelassen. Dem Vortrag hörten sie dennoch mit großem Interesse zu und freuten sich, was aus ihrer Schule geworden ist. Mit Sekt und Wasser wurde geklönt und getratscht. Danach ging es in den Saloon; dort ging das Abi-Treffen bis in die Nacht weiter.