24.05.2018 12:26 Alter: 180 Tage
Kategorie: Startseite, Presse
Von: Kristina Horstmann

Buchautor zum Anfassen: Hans-Jürgen Feldhaus trifft am Gymnasium Beverungen auf begeisterte Sechstklässler


Seit einigen Jahren gehört zum festen Bestandteil des Leseförderkonzepts des Beverunger Gymnasiums, einmal im Schuljahr für die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen im Rahmen des Bücherturmprojektes einen „echten“ Buchautor einzuladen.

Um in den Genuss dieser Lesung zu gelangen, galt es für die Sechstklässler aber auch in diesem Jahr zunächst die 5,25 Meter-Marke der Stelen, die der Bildhauer Karl-Joseph Dierkes einst am Gymnasium schuf, zu knacken. Gemessen werden die Bücher hierbei nach ihrer Höhe, die sie virtuell gestapelt ergeben. Für genügend Lesefutter, um das Ziel zu erreichen, sorgt die Schulbücherei. Für die notwendige finanzielle Unterstützung, um den Lesefleiß der Schüler mit einer Lesung zu belohnen, sorgt der Förderverein des Gymnasiums Beverungen.

Und so winkte in diesem Jahr den Schülerinnen und Schülern eine leibhaftige Begegnung mit dem Schriftsteller Hans-Jürgen Feldhaus, der mit seinen Hauptfiguren Quinn&Spencer die Mädchen und Jungen begeisterte.

Impulsiv in der Sprache und unterstützt vom Beamer, der nach und nach die Zeichnungen zum Inhalt des Buches an die Leinwand warf, konnte Feldhaus die Schüler problemlos in die Charaktere von Quinn&Spencer als auch in die Handlung einführen. Aber damit nicht genug: Der gelernte Illustrator und Buchautor griff zudem auch zu Zettel und Marker, um seine Hauptfiguren vor dem jungen Publikum live zu zeichnen: Wenige gekonnte Striche auf Papier und schon waren Quinn und Spencer perfekt skizziert.

Während innerhalb der Lesung Herr Feldhaus die Schüler mittels Fragen immer wieder aktiv in die Geschichte einband, so löcherten die Schüler ihn neugierig in einer sich anschließenden allgemeinen Fragerunde („Wie entstand die Idee zu dem Buch?“, „Wie lange haben Sie daran geschrieben?“ oder „Waren Sie ein guter Deutschschüler?“) und standen schließlich Schlange für die signierten Autogrammkarten.

Dass sich der Einsatz an der Schule gelohnt hat, davon ist die Organisatorin der Lesung an der Schule überzeugt. „So eine Autorenlesung löst regelmäßig eine richtige Lesewelle aus“, beschrieb Frau Horstmann den Erfolg. Und die schwappt sogar bis in die Schulbücherei, in der künftig als Erinnerung eine Zeichnung als auch Bücher von Hans-Jürgen Feldhaus zu finden sein werden…