18.02.2014 17:51 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Startseite, Presse

Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren 2014

Seit 1984 beteiligt sich das Städtische Gymnasium Beverungen am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren. Dieser Tradition folgend haben 16 Schüler-innen und Schüler mit acht Arbeiten am 49. Regionalwettbewerb in Paderborn teilgenommen.


Damit stellten sie trotz einer Rekordbeteiligung fast ein Drittel aller Arbeiten, die aus dem Kreis Höxter stammten. Jeder zweite Auszeichnung, die Arbeiten aus dem Kreis Höxter verliehen wurde, ging an das Städtische Gymnasium Beverungen. Dabei wurden alle Arbeiten vom langjährigen Jugend forscht Betreuer Hans Barth begleitet.  

Herausragend war mit Sicherheit der erste Preis im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften für die Arbeit über die "Untersuchungen zum Vorkommen von bronzezeitlichen Hügelgräbern auf der Gemarkung Beverungen" von Frederik Hoppe und Florian Chudigiewitsch. Als preiswürdig hat die Jury nicht nur die Neuentdeckung der Gräber, sondern vor allem die Eigenständigkeit und die Kreativität und nicht zuletzt das Engagement der beiden Jungforscher für den Untersuchungsgegenstand gesehen.

Schließlich darf nicht der zweite Platz in Biologie für Ruth Borrmann unerwähnt bleiben. Sie hat die spezifische Populationsentwicklung von vier verschiedenen Sonnentauarten im Hochmoor bei Oberstdorf genau kartiert und analysiert.

Zu diesem Erfolg gesellte sich die Tatsache, dass beide Sonderpreise des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen an Beverunger Schülerinnen und Schüler gingen. In der Sparte Jugend forscht wurden hierfür Julius Rochell und Mauricio Testanera für ihre Arbeit über die Untersuchungen der Bestandsentwicklung des Rebhuhns in der Borgentreicher Börde zwischen 2012 und 2013 sowie Amelie Heidenreich und Carolina Reiß in der Sparte Schüler experimentieren für ihre Untersuchungen zur Bestandsentwicklung des Leberblümchen in Buchenwaldformationen auf dem Eisberg und Mühlenberg/Papenstieg bei Beverungen ausgezeichnet. In beiden Laudationes wurde insbesondere der unermüdliche Einsatz sowie die fundierten Untersuchungen und Auswertungen der Felduntersuchungen hervorgehoben.

Sebastian Niggemann, Katja Mantel, Inger Matheus, Maria Schwarzendahl, Sascha Mantel, Jan Schormann, Marcel Konzek, Nils Henke, Noah Tillmann sowie Julius Rochell und Mauricio Testanera haben sich mit unterschiedlichen pflanzensoziologischen und vegetationskundlichen Fragestellungen im Bereich des Oberstdorfer Beckens und des Kleinen Walsertals beschäftigt. Dabei standen Untersuchungen über das arealspezifische Vorkommen von Enzianarten und Alpenschwemmlingen, der Einfluss der Almwirtschaft auf den Naturraum sowie eine Untersuchung der Vegetationsentwicklung in Bergsturzgebieten im Vordergrund ihres Arbeitens. Diese Arbeiten wurden von der Jury lobenswert erwähnt. Insbesondere ihre Präsentationen beeindruckten die Jurymitglieder.

Der Landeswettbewerbsleiter Dieter Römer stellte gegenüber Schulleiter Karl-Günter Marquardt und Betreuungslehrer Hans Barth fest, dass das Städtische Gymnasium Beverungen über Jahrzehnte hinweg nicht nur wegen der Anzahl von Schülerinnen und Schülern, sondern auch wegen der Qualität ihrer Arbeiten zu einer festgesetzten Größe bei diesem Wettbewerb geworden ist. Zu dieser Wertschätzung haben erneut die diesjährigen Arbeiten der 16 Schülerinnen und Schüler beigetragen.