Die Waldprojekte des Beverunger Gymnasiums

Seit 1995 engagieren sich Schülerinnen und Schüler in mittlerweile 11 Schulprojekten im Eis-, Mühlen-, Wandelns- und Selsberg für die Bestandssicherung und –förderung seltener Baumarten. Damit leisten sie einen Beitrag im Rahmen der Umwandlung nicht standortgerechter Fichtenwaldungen in stabile, artenreiche Laubholzbestände. Nach Abschluss der beiden aktuellen Pflanzaktionen haben sich insgesamt schon knapp 400 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 13 unter Federführung von Hans Barth und Matthias Wolff an den Arbeiten im Wald beteiligt. Dabei wurden rund 8000 Bäume gepflanzt. Seit zwei Jahren beteiligt sich ein weiterer Biologielehrer des Gymnasiums, Tim Schrader, aktiv an den Waldprojekten.
Die Fortführung des Projekts erhält durch seine konkrete Einbindung in die Lokalagenda einen besonderen Stellenwert, der nicht nur die Belange der Schule und der Forstverwaltung betrifft, sondern auch das Handeln der Schule in das Gefüge der Stadt Beverungen einbindet. Das Projekt stellt im Schulprogramm des Städtischen Gymnasiums Beverungen einen eigenen Schwerpunkt dar, wobei die Arbeitsfelder des projekt-, handlungs- und fächerübergreifenden Unterrichts von besonderer Bedeutung sind.
Ein grundlegender Gesichtspunkt dieses Projekts besteht in dem Angebot einer direkten Begegnung mit ihrem Lebens- und Erfahrungsraums für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Beverungen. Ferner sieht man in der Projektgestaltung und Durchführung einen Bereich, der die Kreativität und Eigeninitiative der Projektteilnehmer fördern kann und zudem die Voraussetzung bietet, selbständig entwickelte Konzepte zu realisieren.