Hygieneplan am Gymnasium Beverungen gem. §36 Infektionsschutzgesetz in Corona – Zeiten (Stand: 20.08.2020)

 

Grundlegendes

Ab dem Schuljahr 2020/21 soll der Präsenzunterricht am Gymnasium Beverungen wieder möglichst der Regelfall sein. Um den Schutz unserer Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer (im Folgenden wird zugunsten der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum genutzt) sowie aller am Gymnasium Tätigen sicherzustellen, müssen die Regelungen und Merkmale des Infektionsschutzes stetig dem Infektionsstand angepasst werden. Die jeweils aktuelle Fassung der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO), die diesen Regelungen zugrunde liegt, ist unter der folgenden Adresse einsehbar: www.mags.nrw/. Auf diese Weise soll der angepasste Schulbetrieb in Corona – Zeiten sichergestellt werden.

 

Folgende Regelungen zur Sicherstellung des angepassten Schulbetriebs in Corona – Zeiten sind verbindlich für alle Personen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände:

 

1. Tragen einer MNB (Mund-Nasen-Bedeckung) und Sicherheitsabstand

Das Tragen einer MNB ist im Schulgebäude und auf dem Schulgelände Pflicht für alle Schüler sowie für alle weiteren Personen, da im Regelbetrieb die Wahrung des Mindestabstandes von 1,5 Metern nicht garantiert werden kann. Diese Pflicht besteht somit auch im Unterricht auf den festen Sitzplätzen. Hat ein Schüler keine eigene MNB dabei, werden in diesem Fall MNB durch das Sekretariat ausgegeben.

Lehrkräfte müssen ebenfalls im Unterricht eine MNB tragen, wenn sie den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können.

Ausnahmen: Sofern das Tragen der MNB mit den pädagogischen Erfordernissen und Zielsetzungen der Unterrichtserteilung und der sonstigen schulischen Arbeit nicht vereinbar ist, kann die Schule vom Tragen einer MNB zumindest zeitweise oder für bestimmte Unterrichtseinheiten bzw. in Prüfungssituationen absehen. In diesen Fällen ist die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,5m verbindlich. Auch eine medizinische Indikation kann zu einer Befreiung vom Tragen der MNB führen. In diesen Fällen ist die Schulleitung hinsichtlich einer Entscheidung zu involvieren.

Sollte Unterricht im Freien durchgeführt werden, kann auf das Tragen der MNB verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern strikt eingehalten wird.

Sogenannte Maskenpausen werden von den Kollegen mittels kürzerer Unterrichtsgänge während der Unterrichtsstunde durchgeführt.

Klassenpflegschaftsversammlungen etc. werden aufgrund der Pandemielage bis auf Weiteres in der Aula, der Cafeteria oder der ÜK durchgeführt. Aufgrund der Größe der vorgenannten Räume kann hier, nachdem der Sitzplatz eingenommen wurde, auf das Tagen der MNB verzichtet werden, da der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann.

Da zum Essen der Mundnasenschutz abgenommen werden muss, kann dieses nur in den Pausen im Freien stattfinden, der Mindestabstand von 1,5 Metern muss gewahrt werden. Das Trinken kann in Ausnahmefällen auch im Klassenraum erlaubt werden.

 

2. Verantwortlichkeit des Elternhauses/ Hygiene im Umgang mit der MNB

Die Eltern sind dafür verantwortlich, eine MNB zu beschaffen. Die MNB muss regelmäßig gewechselt und gereinigt werden. Eine zuverlässige Methode ist das Waschen in der Waschmaschine ab einer Temperatur von 60 °C, optimal wären 95 °C. Um das Virus vollständig abzutöten, ist ein Vollwaschmittel zu verwenden. Eine Alternative bietet auch das Auskochen für 10 Minuten in einem Topf mit Wasser. Nach dem Waschen muss die Mund-Nasen- Bedeckung vollständig getrocknet werden.

Da die Schüler die MNB mehrere Stunden lang tragen, ist es sinnvoll, mehr als eine MNB mit sich zu führen, um wechseln zu können, wenn die MNB von der Atemluft durchfeuchtet ist. Ansonsten können zusätzliche Keimherde entstehen. Vor dem Anlegen und nach jeder Berührung der MNB mit den Händen müssen diese gründlich gewaschen werden. Beim Anlegen der MNB ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht verschmutzt wird. Sie muss korrekt über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen. Damit die Kontamination durch die Hände vermieden wird, sollten die Schüler möglichst den Augen-, Nasen- und Mundkontakt mit den Händen vermeiden.

 

3. Regelmäßige Handhygiene

Regelmäßiges Händewaschen mit Seife ist besonders wichtig für den Infektionsschutz, da

neben der Aufnahme des Virus über Tröpfchen in der Luft das größte Risiko darin besteht, dass Viren über die Hände weitergegeben werden. Die Temperatur des Wassers ist dabei nicht entscheidend, sondern die Gründlichkeit des Waschgangs: Jeder sollte sich die Hände

mindestens 30 Sekunden intensiv waschen. Dabei müssen die Hände von allen Seiten mit Seife eingerieben werden. Im Anschluss werden sie mit einem sauberen Tuch (Einwegtücher auf den Toiletten) getrocknet.

 

Regelmäßiges Händewaschen gilt ganz besonders:

• nach jedem Toilettengang

• nach dem Husten/ Niesen/ Naseputzen

• vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln (in der Pause)

• nach Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs

• nach Verunreinigung

• nach Tierkontakt

• nach der Ankunft zu Hause

 

4. Lufthygiene sowie Flächendesinfektion in Fach- und Kursräumen

Eine gute und regelmäßige Durchlüftung der Räume (mindestens alle 20 Minuten) durch

vollständig geöffnete Fenster ist sicherzustellen. Das Stoßlüften sollte über mehrere Minuten

vorgenommen werden.

In allen Räumen, die von unterschiedlichen Schülergruppen frequentiert werden, sind die Tischflächen vor dem Unterricht zu desinfizieren. Nach der letzten Unterrichtsstunde sind die Stühle auf die Tische zu stellen.

 

5. Rückverfolgbarkeit

Um im Falle eines Infektionsgeschehens Infektionsketten nachvollziehen zu können, ist der Unterricht in konstanten Gruppen erforderlich, solange nicht zwingende schulorganisatorische Gründe diesem Grundsatz widersprechen.

Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder in festen Lerngruppen stattfinden. Dabei ist eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung nicht möglich.

Ausnahmen: jahrgangsgemischt zusammengesetzte reguläre Klassen/ Kurse/ Lerngruppen sowie Schulsportgemeinschaften und Gruppen der Betreuungsangebote (z.B. WP Bereich, Religionsunterricht u.ä.).

In der gymnasialen Oberstufe findet der Unterricht in festen fachbezogenen Kursen statt. Dies gilt auch für Fachunterrichtskooperationen.

In den Unterrichtsräumen und in den Räumen, die für weitere schulische Angebote genutzt werden, soll (mit Ausnahme von Ganztags – und Betreuungsangeboten) für alle Klassen und Kurse bzw. Lerngruppen eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden. Jede Unterrichtsstunde und vergleichbare Schulveranstaltung muss dokumentiert werden. Die entsprechenden Dokumente müssen für vier Wochen aufbewahrt werden.

Am Gymnasium Beverungen erfolgt die formlose Festsetzung der Sitzordnung in der SI im Klassenraum durch die Klassenlehrer. Die Dokumentation der Anwesenheit und die Sitzordnung der Schüler erfolgen durch den Fachlehrer, der am jeweiligen Tag als erstes im Klassenraum unterrichtet. Die Fachlehrer dokumentieren die Sitzordnung für die Fachräume.

Pädagogische Gründe können eine Änderung der Sitzordnung in Einzelfällen notwendig machen. Bei Unterrichten im Klassenraum obliegt dies allein dem Klassenlehrer, in den Fachräumen sind die Fachlehrer verantwortlich. Die Veränderungen müssen dokumentiert werden.

In der Sek II liegt die Verantwortlichkeit für die Erstellung eines Sitzplanes und die Dokumentation der Anwesenheit der Schüler bei der jeweiligen Kurslehrkraft.

 

In allen Fällen werden die Protokolle in dem an den jeweiligen Klassen-, Kurs-, oder Fachraum gebundenen Ordner gesammelt.

 

6. Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

Grundsätzlich besteht die Pflicht für alle Schüler am Präsenzunterricht teilzunehmen. Sollten relevante Vorerkrankungen vorliegen, finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§43 Abs.2 Schulgesetz) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch erfahren könnte, und halten möglichst Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt. Die Erziehungsberechtigten müssen die Schule unverzüglich in Kenntnis setzen. Diese Pflichten gelten entsprechend für volljährige Schülerinnen und Schüler. Die Erziehungsberechtigten beziehungsweise die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zum einen darlegen, dass für sie aufgrund ihrer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Es besteht die Möglichkeit, bei begründeten Zweifeln ein ärztliches Attest zu verlangen oder auch ein amtsärztliches Gutachten einholen zu lassen. Der Schüler ist lediglich vom Präsenzunterricht befreit und somit dennoch verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgaben der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht wird. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Der Schüler ist weiterhin verpflichtet, an Prüfungen teilzunehmen.

 

7. Schutz vorerkrankter Angehöriger

Für den Fall, dass ein Schüler mit einem Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-CoV-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sollen vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen getroffen werden. Nur in Ausnahmefällen kann eine Nichtteilnahme von Schülern am Präsenzunterricht zum Schutz des Angehörigen in Betracht gezogen werden. Grundlegende Voraussetzung dafür ist, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird. Eine Entbindung vom Präsenzunterricht ist vor allen Dingen dann in Erwägung zu ziehen, wenn sich der Angehörige vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Gleichwohl muss die Schülerin oder der Schüler am Distanzunterricht und an Prüfungen teilnehmen.

 

8. Krankheitsanzeichen

Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen) darf an einer Unterrichtsveranstaltung oder Prüfung nicht teilgenommen werden. Der Erkrankte ist zum Schutz der Anwesenden (§54 Absatz 3 SchulG) – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar von der Schulleitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen. Bis zum Verlassen der Schule müssen Schüler, die oben genannte Symptome zeigen, getrennt untergebracht und angemessen beaufsichtigt werden. Die Schulleitung nimmt mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf, welches dann über das weitere Vorgehen entscheidet.

Da nach Aussage des RKI auch Schnupfen zu Symptomen einer COVID-19-Infektion zählt, sollen Schülerinnen und Schüler unter Bezugnahme auf §43 Absatz 2 Satz 1 SchulG zur Abklärung der Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden. Treten in der Folge keine weiteren Symptome auf oder kommt es zu keiner Verschlechterung der bereits vorhandenen Symptome, darf der Schüler wieder am Unterricht teilnehmen. Weitere Symptome (Husten, Fieber, etc.) bedürfen einer Abklärung durch den Arzt..

 

9. Reihentestung

An jedem Dienstag einer ungeraden Kalenderwoche können alle an Schule beschäftigen Personen freiwillig an einer Reihentestung teilnehmen, die durch eine ortsansässige Praxis durchgeführt wird. Alle teilnahmewilligen Personen haben ihr Interesse an einer Testung am Freitag vor der Testung bis 10.00 Uhr im Sekretariat anzuzeigen.

 

10. Vorgehen bei auftretenden Corona – Fällen

Sollte ein Infektionsfall festgestellt werden, muss die Schulleitung das zuständige Gesundheitsamt informieren. Dieses entscheidet über weitere Maßnahmen.

 

11. Distanzunterricht bei Quarantänemaßnahmen

Ist eine Schülerin/ Schüler unter Quarantäne gestellt worden, ist die Teilnahme an Präsenzunterricht und sonstigen Schulveranstaltungen untersagt. Die Schülerin/ der Schüler wird im Distanzlernen unterrichtet. Es besteht auch weiterhin die Verpflichtung, Hausaufgaben und andere erforderliche Arbeiten anzufertigen, solange die Gesundheit dies zulässt.

 

11. Pausenregelung

Die Frühaufsicht schließt um 7.40 Uhr die Klassenräume auf. Die Schüler der Sek I begeben sich nach Ankunft direkt in ihren Klassenraum und nehmen die festgelegten Plätze ein. Die Frühaufsicht kontrolliert die zugewiesenen Bereiche bis zum Beginn des Unterrichtes.

Haben Schüler der Sek I in der ersten Stunde Fachunterricht, halten sie sich vor den entsprechenden Räumen auf.

Die Schüler der Sek II halten sich vor Unterrichtsbeginn im Cafeteriabereich und auf der angrenzenden Terrasse auf.

Die Schüler können in der Pause auf dem Schulhof essen und trinken. Dazu dürfen sie ihre MNB ablegen, sofern sie den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten.

Zur besseren Wahrung der Abstandsregelung sind zusätzliche Pausenbereiche vor den naturwissenschaftlichen Räumen und im sogenannten „Käfig“ eingerichtet worden. Zudem müssen die Schüler der Sek I in beiden Pausen das Schulgebäude verlassen, wenn das Wetter dies zulässt.

In Regenpausen bleiben die Schüler der Sek I möglichst im Klassenraum, um die Flurbereiche zu entlasten. Fachräume müssen geräumt werden. Die Außenaufsichten führen in diesem Fall ihre Aufsicht auf der gleichen Ebene im Gebäude durch und unterstützen die Innenaufsichten. Eine vermehrte Kontrolle der Klassenräume muss durchgeführt werden.

Grundsätzlich gilt die am Gymnasium Beverungen eingeführte Pausenregelung, soweit sie den obigen Ausführungen nicht zuwiderläuft.

 

12. Sportunterricht

Der Sportunterricht inklusive Schwimmunterricht wird nach §9 Absatz 7 der CoronaSchVO Sportunterricht wieder erlaubt.

Dies hat zur Folge, dass der Sportunterricht bis zu den Herbstferien möglichst im Freien stattfinden soll. Kontaktsport ist zu vermeiden. Die ausreichende Belüftung der Sporthalle zur Vermeidung einer zu hohen Aerosolenkonzentration muss vom Schulträger überprüft werden. Dies gilt ebenfalls für die Größe der Umkleideräume. Gründliches Händewaschen ist im Sportunterricht zwingend erforderlich. Detaillierte Maßnahmen werden den Schülern von der jeweiligen Sportlehrkraft vermittelt (Umkleiden in Kleingruppen, Tragen der MNB usw.). Die Nutzung von Sportgeräten ist bis zum 31.08.2020 nicht gestattet.

 

13. Musikunterricht

Gemeinsames Singen und die Nutzung von Blasinstrumenten im Klassenverband ist im Schuljahr 2020/21 bis zu den Herbstferien vorerst nicht gestattet.

Bei den Proben des Schulorchesters und den Instrumentalunterrichten im Bläserprojekt muss die Sonderregelung CoronaSchVO (insbesondere §8 Abs. 5) und ihre Anlage beachtet werden (vergrößerte Mindestabstände, Hygiene, Durchlüftung, ...).

 

14. Außerschulische Angebote und Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern kann im Schuljahr 2020/21 regulär stattfinden und auch das Aufsuchen außerschulischer Lernorte ist erlaubt. Dabei sind aber die jeweils gültigen Regelungen der CoronaSchVO und ihre Anlage zu beachten.

 

15. Tutorium

Die Tutoriumssitzungen finden in festlegelegten Räumen statt. Die Sitzungen müssen unter Angabe der Teilnehmer, des Datums und der Uhrzeit im ausliegenden Raumordner dokumentiert werden. Vor der Sitzung sind die entsprechenden Tischflächen zu desinfizieren. Die festgelegten Tutorengruppen sind auf drei Personen inklusive Tutor beschränkt. Solange ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann, kann auf das Tragen der MNB verzichtet werden.

 

16. Körperkontakt und Begrüßungsrituale

Körperkontakte sind trotz der MNB zu vermeiden. Daher muss auf Begrüßungsrituale wie Handschlag, Umarmung oder Wangenkuss verzichtet werden.

 

17. Aufenthalt auf dem Schulgelände

Auf dem Schulgelände dürfen keine Versammlungen von Schülerinnen und Schülern entstehen. Nach dem Unterricht oder der Prüfung ist das Schulgelände sofort zu verlassen.

 

18. Husten – Niesetikette

Husten oder Niesen muss grundsätzlich (trotz MNB) in den Ellenbogen oder in ein Taschentuch erfolgen. Beim Husten und Niesen muss man sich von anderen Personen abwenden.

 

19. Verwendung von Arbeitsmaterialien im Unterricht

Gegenstände wie Arbeitsmittel, Stifte, Lineale und Gläser dürfen nicht gemeinsam verwendet oder ausgetauscht werden. Ist eine gemeinsame Benutzung unvermeidlich, müssen sie entsprechend gereinigt werden. Arbeitsblätter werden durch die Lehrperson mit angelegter MNB ausgeteilt. Ein Tragen von Einweghandschuhen ist bei Einhaltung der Handhygiene nicht nötig.

 

20. Arbeitstägliche Reinigung

Die verstärkte Reinigung der benutzten Räume, Kontaktflächen, Sanitäranlagen wird durch den Schulträger gewährleistet.

 

21. Öffentlicher Nahverkehr

Im öffentlichen Bus- und Bahnverkehr ist das Tragen der MNB Pflicht, da der Mindestabstand im Regelfall nicht eingehalten werden kann. Sollten Kinder aus diesem Grunde mit dem eigenen PKW zur Schule gebracht werden, ist das Absetzen und Abholen nur auf dem Parkplatz hinter der Dreifachturnhalle erlaubt. Ein Halten auf dem Buswendeplatz und dem Verwaltungsparkplatz ist nicht gestattet.

 

23. Garderobe

Die Ablage der Kleidung ist so zu gestalten, dass die Kleidungsstücke der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrpersonen keinen direkten Kontakt untereinander haben.

 

24. Verletzungen und Unfälle

Für den Fall einer Verletzung bzw. eines Unfalls müssen sowohl der/die Ersthelfer (die Lehrperson bzw. die Schulsanitäter) als auch der verletzte Schüler eine MNB tragen, falls keine Notwendigkeit vorliegt, die MNB abzulegen.